Mittwoch, 10. März 2010

Getränke

Nachdem ich in meinen letzten Post von Essen geschwärmt habe, möchte ich euch auch noch den Getränkemarkt der USA etwas näher bringen. Zuerst muss man wissen, dass Amerikaner ihre (kalt) Getränke mit massig Eis trinken. Solltest Du also Lust haben, als Tourist und Ausländer aufzufallen, bestell Dir ein Getränk ohne Eis.

Das wichtigste, berühmte und beste Getränk im Süden ist Sweet Tea! Es ist quasi das Nationalgetränk der Südstaaten und ist mit dem deutschen Eis Tee zu vergleichen. Sweet Tea wird aus schwarzem Tee gemacht, der mit so viel Zucker angereichert wird, dass der Löffel darin steht. Ich finde den Sweet Tea so toll, dass ich mir eine Familienpackung der Teebeutel mit nach Deutschland genommen hab.

Ansonsten sollte man noch A&W Root Beer probieren (kein echtes Bier, sondern eine Kräuterlimonade). Entweder man liebt es, oder wird es abgrundtief hassen. Ein weiteres Hass/Liebe-Getränk ist Dr Pepper (gibt es auch in Deutschland an der Tankstelle zu kaufen, jedoch schmeckt die deutsche Version verwässert). Letzter Soft Drink den ich hier erwähnen will ist Mountain Dew. Das schmeckt so ähnlich wie 7up oder Sprite, nur viel besser. Außerdem ist Koffein drin.

Und dann muss man natürlich noch die Coffee Shops besuchen. Die großen Drei sind hier Starbucks, Dunkin' Donuts (die haben die BESTEN Donuts! Boston Cream!) und Caribou Coffee.

Dienstag, 9. März 2010

Amerikanisches (Südstaaten-)Essen

Ich liebe Amerikanische und Italienische Küche. Jedes mal, wenn ich in die USA fliege, habe ich eine lange Liste mit Lokalitäten, die ich besuchen will. Egal wie lang auch mein Aufenthalt ist, ich schaffe es nie, diese Liste abzuarbeiten.

Hier ist mein Vorschlag für einen Schlemmer-Tag in den Südstaaten (inkl. einiger Alternativen).

Frühstück
Ab ins Waffle House! Nicht kleckern und ein All-Star Special Frühstück mit Eiern, Speck, Toast, Hashbrowns, Waffel (die Butter gehört auf die Waffel! Trust me!) und Kaffee bestellen. Andere leckere Restaurants sind IHOP (=International House Of Pancakes) or Denny's. Falls Du keine Lust auf Frühstück haben solltest, kannst Du dort natürlich auch etwas anderes bestellen.

Lunch
Church's Chicken! Du musst unbedingt Fried Chicken probieren! Am besten bestellst Du eine Combo mit Chicken Teilen, einem Biscuit (ich hab noch nie einen besseren gegessen als dort), Cole Slaw (nein, das ist was Anderes als Krautsalat) und dazu noch Mashed Potatoes mit Gravy. Ansonsten wurde mir gesagt, dass ich zu Chick-fil-A gehen soll (was ich leider nicht geschafft habe). Und dann gibt es noch Zaxby's, Bojangle's und natürlich KFC.

Dinner
Wie wärs mit einem leckeren Burger? Ab zu Hardee's! Bestell Dir einen Thickburger und Pommes dazu. Natürlich gibt es noch andere Burgerbuden (neben dem üblichen Goldenen M und Burger King) wie Wendy's, Sonic Drive-In (Chili Cheese Fries probieren!), Jack In The Box und Krystal.

Ich hoffe, der Schlemmer-Tag hat Dir gemundet. Aus den ganzen Alternativen kannst Du dann noch ein paar Schlemmer-Tage kreieren. Und dann hast Du immer noch kein Buffet Restaurant wie das Lone Star (siehe Post) besucht!

Freitag, 5. März 2010

Dip


Wer in den Süden der USA reist, sollte schonmal was von Dip gehört haben. Ansonsten wird man mit Sicherheit irgend ein etwas komisches Erlebnis haben. Was ist Dip? Dip ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Kautabak. Es handelt sich hierbei um klein geschnittene und behandelte Tabakblätter. Wie dipt man? Indem man mit Daumen und Zeigefinger eine erbsengroße Prise aus der Dose nimmt und zwischen Unterlippe und Zahnfleisch appliziert. Das Nikotin wird dann über die Schleimhäute aufgenommen. Übrigens sollte der beim dipen entstehende Saft ausgespuckt werden. Wer ihn schluckt, riskiert starke Übelkeit und andere Unannehmlichkeiten.
Dip ist keine Alternative zu Zigaretten, denn er kann Zahnausfall und Mundhöhlenkrebs verursachen.

Montag, 1. März 2010

Die Abschiedstour

Heute war mein letzter Tag in South Carolina. Es ging in Santee los, von wo ich nach Florence gefahren bin, um mich von Charles zu verabschieden (und noch eine grandioses Essen bei Cracker Barrel einzuwerfen). Danach eine Kaffeepause in Columbia und ein Ausflug in die Altstadt von Aiken. Inzwischen sitze ich in einem Motel in Augusta, GA.


Morgen wird sich der Kreis meiner Reise schließen, wenn ich den letzten Streckenabschnitt in Richtung Atlanta hinter mich bringe. Von dort aus ging es von zehn Tagen los. Ich hatte eine unglaubliche Zeit hier. Vor allem muss ich Charles danken. Er hat mir bei vielen sehr geholfen! Ich freue mich schon darauf, in nicht allzu ferner Zukunft wieder nach South Carolina zu reisen und all die tollen Menschen wieder zu treffen.

Santee Indian Mound / Fort Watson

Auf meinem Weg zurück nach Florence habe ich noch kurz am Santee Indian Mound / Fort Watson gehalten. Dieser Ort wurde von den Native Americans (den Santee Indians) als Begräbnisstätte verwendet. Während des Unabhängigkeitskrieges wurde die Stätte von den Briten als Fort verwendet. (Mehr dazu ist hier (in Englisch) zu finden)