Freitag, 5. März 2010

Dip


Wer in den Süden der USA reist, sollte schonmal was von Dip gehört haben. Ansonsten wird man mit Sicherheit irgend ein etwas komisches Erlebnis haben. Was ist Dip? Dip ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Kautabak. Es handelt sich hierbei um klein geschnittene und behandelte Tabakblätter. Wie dipt man? Indem man mit Daumen und Zeigefinger eine erbsengroße Prise aus der Dose nimmt und zwischen Unterlippe und Zahnfleisch appliziert. Das Nikotin wird dann über die Schleimhäute aufgenommen. Übrigens sollte der beim dipen entstehende Saft ausgespuckt werden. Wer ihn schluckt, riskiert starke Übelkeit und andere Unannehmlichkeiten.
Dip ist keine Alternative zu Zigaretten, denn er kann Zahnausfall und Mundhöhlenkrebs verursachen.

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